Arabica-Kaffee

Die Arabica (Coffea Arabica) und ihre zahlreichen verschiedenen und vielfältigen Sorten wie auch die Robusta (Coffea canophera) sind zwei von mehr als 120 Kaffeepflanzen-Arten die vorallem für die internationale Kaffeeproduktion von Bedeutung sind. Beide Pflanzenarten stammen aus der Gattung Kaffee innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiacea). Die Arabica (Coffea arabica), auch Bergkaffee oder Javakaffee genannt, ist die wirtschaftlich am bedeutendste Pflanzenart aus der Gattung. Ansich ist die Kaffeepflanze eine von mehr als 600 Gattungen dieser Pflanzenfamilie. Größenmässig kann die Kaffeepflanze als Baum bis zu über 5 Meter hoch wachsen. Wegen des Plantagenanbaus wird diese aber immer wieder regelmäßig gestutzt, so dass sie zumeist als Strauch zu erkennen ist. Ihre immergrünen Blätter sitzen an langen Zweigen, wo am Blattansatz auch duftende weiße Blüten entstehen, aus denen die sogenannten, sieben Monate reifenden Kaffeekirschen entstammen. Aus der Kaffeepflanzenart Arabica (Coffea arabica) werden die verschiedenen Arabica-Sorten gewonnen. Diese Kaffeesorten wachsen vorrangig in höheren Lagen ab 800 Meter und machen so gut wie 70% der Weltproduktion an Kaffee aus. Die restlichen ca. 30% der Weltproduktion entfallen auf die andere noch wirtschaftlich wichtige Kaffeepflanzen-Art die (Coffea canophera) auch Robusta genannt.

Arabica- und seine Größe

Die Arabica Kaffeepflanze wird bis zu 5 Meter hoch. Seine Kaffeekirschen wachsen gleichmäßig über auf dessen einzelnen Zweige verteilt. Die nahezu doppelte Chromosomenanzahl der meisten Arabica-Sorten nehmen Experten als Begründung für die komplexe Aromen Vielfalt und geringere Intensität im Arabica.

Arabica - seine Farbe und Form

Deutliche Unterschiede im Aussehen der Früchte und Bohnen ermöglichen es selbst dem Laien, die Arabica und Robusta gut auseinander halten zu können. Die Farbe der Kirsche des Arabica ist grünlich bis leicht bläulich. In der Kaffeekirsche des Arabica verbergen sich die Bohnen. Sie sind größer, flacher und eher oval. Daher auch der Name (Flachbohne). Das prägnanteste Unterscheidungsmerkmal ist die charakteristische geschwungene (s-förmige) Einkerbung auf der Bohnenoberfläche. Die Reifezeit bei den Arabica                         

Arabica – und dessen Anbaugebiete (Ursprung)

Die Arabica- Kaffeepflanze ist sehr pflegebedürftig. Sie liebt warme und feuchte Gebiete rund um den Äquator – ist aber nicht abgeneigt es etwas kühler zu haben solange das Wetter sich beständig verhält. Das Anbaugebiet des Arabica liegt zwischen dem 23 Grad nördlicher Breite u. 25 Grad südlicher Breite dem sog. (Kaffeegürtel). Also in Äquatornähe. Hierzu zählen Anbaugebiete wie Südamerika, Afrika, Australien u. Ozeanien (Indonesien). Da der Arabica größtenteils in Höheren Lagen zwischen 1.000 u. 2000. Meter zu Hause ist, spricht man hier auch vom sog. Bergkaffee od. Hochlandkaffee. Wie jede Pflanze hat auch der Arabica einen gewissen Wasserbedarf so ca. 250 – 300 mm pro m2/Jahr. Auch bei der Auswahl des Bodens ist der Arabica sehr wählerisch. Er muss tief, durchlässig, locker, nährstoffreich (mineralisch) und leicht sauer sein. Die nahezu perfekten Böden sind daher diese die sich in der Nähe von Vulkanen befinden.

Arabica – und dessen Ernte

Die Kaffeekirschen des Arabica benötigen Ihre bestimmte Zeit um heranzuwachsen. Beim Arabica ist die Reifezeit 9 – 11 Monate. Somit auch nur eine Ernte pro Jahr. Der Ernteprozess an sich ist auch eher teurer wie beim Robusta. Bei der Ernte werden zwischen zwei Methoden unterschieden. Da wäre z.B. das sog. Picking Verfahren was bei der Ernte von Arabica Sorten angewendet wird. Da der Arabica auf Grund seiner Art eher empfindlich ist, werden die reifen Kirschen von den Bauern einzeln vom Strauch gepflügt (gepickt). Das Verfahren ist zwar aufwendiger und reife Kirschen die auf den Boden fallen und nicht bemerkt werden verderben somit schnell. Aber in den Erntekörben landen ausschließlich vorsortierte Kirschen hoher Qualität (rot – dunkelrot). Zur weiteren Verarbeitung im Anschluss an die Ernte wird die Kaffeebohne unter zur Hilfenahme von viel Wasser von Ihrer Schale befreit und dann weiter in der „nassen Aufbereitung“ verarbeitet. Dies bedarf allerdings eines hohen Wasseraufkommens und ist nur da möglich wo genügend Wasser zur Verfügung stehen. Da wo eher Wasserknappheit vorherrscht, wird die „trockene Aufbereitung“ vollzogen. Hier büßen die Kaffeebohnen allerdings einen Teil Ihrer wertvollen und vielfältigen Aromen ein.

Arabica – Spezialität oder Blend

Einen reinen und klaren Geschmacksmoment können Sie in einem unserer Single Origin Kaffees erleben. Hierzu werden die Kaffeebohnen einer einzelnen Plantage in Perfektion geröstet um das maximale an Geschmack zu erzielen. So genießen Sie z.B. einen schönen nach schwarzer Johannisbeere und Granatapfel schmeckenden Kenianischen Hochlandkaffee wie z.B. unser Kenia Nyeri. Wie auch ein Spitzenwein, unterliegt ein solcher Single Origin Kaffee auch von Jahr zu Jahr gewissen Geschmacksschwankungen. Um dem zu entgehen werden daher oft eher die Mischungen (Blends) bevorzugt. Hier wird von unseren Röstmeistern durch die bestimmte Auswahl an geschmacklich optimal zueinander passenden Arabica – Robusta Kaffeebohnen eine Mischung zusammengestellt, die ein tiefes und abgerundetes Aroma sicherstellt und die sich in Intensität und Geschmack ideal ergänzen.

Arabica – Koffein und Geschmack

Der Arabica hat von seiner Pflanzenart schon bis zu 1,4% weniger Koffeingehalt wie der Robusta. Auch bei der Cholorgensäure, weist der Arabica einen geringeren Anteil auf als wie vergleichsweise der Robusta. Neben wunderbaren Karamell- und Röstaromen die während der Röstung entstehen, ist der Arabica deutlich reicher an aromatischen Kaffeeölen. Die sog. Lipide, sind wichtige Bausteine für dessen berühmte Crema auf dem Espresso.

Beim Geschmack streiten sich meist die Geister! Sie zählen zu den Genusstrinkenden und genehmigen sich eine Tasse Kaffee zum Entspannen am Nachmittag oder nach einem guten Abendessen, dann sind die geschmacklich vielfältigen Arabica-Sorten der (Coffea Arabica) die richtige Wahl. Hier erhalten Sie einen edlen und feinen Geschmack mit ausgeprägten Aromen wie auch einer feinen Säure.

Für die wunderbaren Karamell- und Röstaromen, die während der Röstung entstehen, dürfen Sie nach Belieben zwischen Robusta und Arabica wählen. Für sie sind Zuckerstoffe, sogenannte Polysaccharide, verantwortlich, die in gleicher Menge in den beiden Sorten vorkommen.

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